Lebenswertes 1150-WEST [P015]
Wien will bis 2040 Klima fit werden. Das bedeutet, dass in Wien die Straßen so umgestaltet werden, dass sie von allen Verkehrsteilnehmern gleichermaßen genutzt werden können. Denn die Straße soll in Zukunft wieder allen gehören und nicht nur den Autobesitzern. Nämlich den Fußgängern: In der Innenstadt, den Kindern und Jugendlichen in den neu zu schaffenden Spielstraßen (von denen es schon einige gab, die aber von den Autos im Schritttempo befahren werden durften, mit dem Effekt, dass sich niemand an die Schrittgeschwindigkeit hielt). Jetzt werden die Spielstraßen autofrei. Radfahrer, Fußgänger und E-Scooter, die nicht schneller als 25 km/h fahren können, dürfen diesen Raum nutzen. Die großen Einkaufsstraßen werden stark verengt. Dort ist dann Platz für alle. Das erfordert eine längere Phase des Umdenkens und der Gewöhnung der älteren Wiener, aber auch der Migranten aus Fernost.
Das Credo der Konservativen im Bund wie auch der Alten Gilde in Wien war, dass Wien wie auch Österreich bis 2020 ein absolutes Autoland sein soll. Dem wurde alles untergeordnet. Nun zur Zeit der Pandemie (2020 bis 2022) hat sich das Umweltbewusstsein der Wiener massiv geändert.
Die Jugend von heute nutzt im urbanen Raum immer mehr die „Öffis“, also die öffentlichen Verkehrsmittel und alternative Fortbewegungsmittel. Wie zum Beispiel E-Scooter, E-Bikes und E-Autos. Die Stadt Wien hat diesem Trend nun Rechnung getragen und einige Unterabteilungen geschaffen, die im niederschwelligen Bereich die Bürger ansprechen sollen und ihre Idee, soweit machbar und möglich, kurzfristig umsetzen sollen.
Im fünfzehnten Bezirk hat der neue Bezirksvorsteher Ing. Ditmar Baurecht die Bildung von Agenda Gruppen in den Jahren 2023 bis 2024 ermöglicht. Nun, diese Art der Bürgerbeteiligung gab es, wie man hört, auch schon in anderen Bezirken. Wir waren eines der Schlusslichter. Und die Agenda „Lebenswertes 1150-WEST“ wurde im 15. Bezirk erst im Frühjahr 2023 gegründet und im Herbst desselben Jahres auch vom Bezirk anerkannt.
Jetzt ab 2025 hat sich die Stadt nach einer Evaluierung aller beteiligten Wienerinnen und Wiener dazu entschlossen, noch einen Schritt weiterzugehen. Warum das? Nun, es gibt Grätzlbewohner und Grätzlbewohnerinnen, die als Einzelpersonen gute Ideen haben und sporadisch etwas umsetzen wollten, es aber aufgrund der doch recht komplexen Umsetzungsmöglichkeiten dann doch lieber sein ließen. Ab 2025 werden diese Wiener und Wienerinnen niederschwellig angesprochen. Die Agenda Gruppen bleiben bestehen, soweit bei ihnen größere Bezirksprojekte angesiedelt sind.
Am 20.03.2025 fand die erste von vier Sitzungen im Jahr 2025 mit dem ab 2025 neu aufgestellten Grätzllabor-Team statt.
Die Lokale Agenda 21 Wien war und ist die von der Bundeshauptstadt Wien beauftragte Verwaltungsebene, die mit den Grätzllabor in den jeweiligen Bezirken zusammenarbeitet. In den jeweiligen Bezirken gibt es von früher noch die Bürgergruppen, z.B. im 15. Bezirk sind das 4 Gruppen, die in engem Kontakt mit dem Team des Grätzllabor stehen.
Die folgende PDF zeigt, was alles geplant ist. Wer will, kann sich ab 2025 auch als Einzelperson aktiv als „Macher: in“ einbringen und mitmachen.
Weitere Informationen findet Ihr unter:

Grätzlabor (L21): >rudolfsheim-fuenfhaus@L21.wien<
Homepage: „Grätzl Labor„
Terrazza di Fenzi: Ein Teilprojekt der Agenda Gruppe „Lebenswertes 1150-West“
Des Weiteren wird die Meislstraße in eine Radstraße bis im Herbst 2025 umgebaut [ von der Johnstraße beim Meislmarkt bis zur Beckmanngasse. danach geht es weiter im 14. Bezirk. Und hier wird ab der Gurkgasse bereits fleißigst umgebaut.
Terrazza di Fenzi (Aufgenommen 2024)
Blick Richtung Nobilegasse
Wie gesagt alle die sich ein wenig ausruhen wollen, können dort verweilen und sich erholen. Was wir noch versuchen, ist, dass wir den Bezirk auf den Trend, der ab der letzten Umleitung sich eingeführt hatte, dass fast alle Autofahrer die in die Reinlgasse fahren wollen, die Kreuzung Reinlgasse / Linzerstraße bei Rot sofort über die Flachgasse / Fenzlgasse zu umfahren versuchen und die Gasse in letzter Zeit zu einer, man muss schon sagen Hauptverkehrsader unfunktioniert haben.
Wir hoffen, dass hier beide Bezirke [15. und 14.] baldigst eine Lösung finden.
Nähere Informationen zum Parklet hier: „Terrazza di Fenzi“ (2026)
